Finanzdisaster vermeiden
In den letzten 2 Jahren sind die Gemeindefinanzen völlig aus dem Gleichgewicht geraten. Nach einem erfreulichen 2008 wurden die Finanzzahlen 2009 und 2010 tief rot und verzeichete die Gemeinde Verluste in der Grössenordung von 12 bzw. 11 Millionen Franken. Grund dafür sind nicht, wie bei vielen anderen Gemeinden mit einem Defizit, in erster Linie die schlechte Wirtschaftslage, sondern strukturelle Einflüsse. Die Gemeinde kann ihre Ausgaben nicht mehr über die ordentlichen Steuereinnahmen finanzieren und fährt jährlich 2stellige Millionenbeträge an Verluste ein.
Zusätzlich zu diesen jährlichen Defiziten muss die Gemeinde im Rahmen des Übergangs zum neuen Finanzausgleich eine Einmalzahlung von 11 Millionen Franken in den Ausgleichsfonds zahlen.
Wie weiter: Die FDP Zollikon will diese strukturellen Defizite stoppen und die Finanzen sanieren. Soll dies ausschliesslich über Steuererhöhungen erreicht werden? Dann müsste der Steuerfuss gegen 90% tendieren. Oder wollen wir uns einschränken, den Gemischtwarenladen "Gemeindeverwaltung" reduzieren und auf das Wesentliche beschränken? Sollen die Liegenschaften im Finanzvermögen weiterhin Verluste produzieren oder sollen diese zumindest bescheidene Erträge erwirtschaften, wie dies der Gemeinderat seit Jahren plant aber noch nicht realisiert hat?


